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Awo-Unterbezirk Unna vor Fusion mit Hamm und Warendorf


Die Awo im Kreis Unna steht vor einer Fusion mit dem Unterbezirk Hamm-Warendorf. Zum 1. Januar 2019 soll der neue Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems entstehen. Die dann über 2000 hauptamtlichen Mitarbeiter müssen aber keine Sorge um ihre Arbeitsplätze haben. Außerdem kündigt sich ein Wechsel im Vorstand an.


von Kevin Kohues


Kreis Unna, 11.07.2018


Einstimmig hätten die Delegierten der Kreisverbands- und Unterbezirkskonferenz die nötigen Beschlüsse gefasst, teilt die Awo mit. In einer Mitteilung wird Unterbezirksvorsitzender Wilfried Bartmann mit den Worten zitiert: „Wir wollen in Zukunft mit den Freundinnen und Freunden aus Hamm und dem Kreis Warendorf unsere Kräfte erfolgreich bündeln. Die Angebote und Dienstleistungen der Unterbezirke Hamm-Warendorf und Unna ergänzen sich bestens.“


Geschäftsfelder passen zueinander


Auf Nachfrage unserer Redaktion präzisiert Awo-Sprecher Sebastian Laaser, dass die Geschäftsfelder der beiden Unterbezirke gut zueinander passen würden. Auch Hamm und Warendorf seien etwa in der Trägerschaft von Kitas und dem Offenen Ganztag an Grundschulen aktiv. „Da können wir Synergien schaffen“, so Laaser, der zugleich betonte, dass es nicht um Stellenabbau gehen werde. Die Entscheidung, die Kräfte zu bündeln, sei im Einvernehmen mit den Betriebsräten getroffen worden.


Es werde künftig sogar eher mehr Personal gebraucht, sagt Laaser mit Blick auf die Kita-Neubauten in Holzwickede, Kamen und Bergkamen und spricht von rund 40 Erzieherinnen, die neu eingestellt würden.


Hamm-Warendorf muss noch zustimmen


Amtlich ist die Fusion zum jetzigen Zeitpunkt freilich noch nicht, die Gremien im Unterbezirk Hamm-Warendorf müssen noch zustimmen. Tun sie das wie erwartet, entsteht mit dem neuen Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems der drittgrößte im Bezirksverband Westliches Westfalen. Er hätte rund 2000 Mitarbeiter in seinen Einrichtungen und den Tochtergesellschaften Bildung+Lernen, DasDies Service und Awo-Gebäudeservice. Unna ist mit 1337 Mitarbeitern dabei der größere Partner, Hamm-Warendorf mit rund 700 der etwas kleinere. Der Awo ist wichtig zu betonen, dass der Zusammenschluss nicht aus der Not heraus geschehe. Die letzten Jahresabschlüsse seien positiv gewesen, die Mitarbeiterzahl sei allein in den vergangenen zwei Jahren um 166 gestiegen.

Hartmut Ganzke soll den Vorsitz des neuen Awo-Unterbezirks Ruhr-Lippe-Ems übernehmen. © Udo Hennes


Kreisverband Unna bleibt bestehen


Die ehrenamtliche Arbeit der insgesamt 4832 Mitglieder in den drei Kreisverbänden Hamm, Unna und Warendorf bleibt von der Fusion auf der hauptamtlichen Ebene übrigens unberührt. „Ich erhoffe mir eine noch bessere Unterstützung des Ehrenamts durch die größere hauptamtliche Struktur“, sagt die Unnaer Kreisverbandsvorsitzende Karin Schäfer.


Ganzke soll Unterbezirksvorsitz übernehmen












Veränderungen wird es freilich im Unterbezirksvorstand geben, der gewissermaßen als ehrenamtlicher Aufsichtsrat die Geschäftsführung kontrolliert. Wie unsere Redaktion erfuhr, wird der 78-jährige Wilfried Bartmann nach 14 Jahren an der Spitze des Unterbezirks Unna nicht für den Vorsitz des Fusionsbezirks kandidieren. Auf Bartmanns ausdrücklichen Wunsch hin soll Hartmut Ganzke den Vorsitz übernehmen. Der SPD-Landtagsabgeordnete aus Unna-Massen arbeitet bereits seit 2004 im Unterbezirksvorstand der Unnaer Awo mit und hat sich zur Übernahme des Vorsitzes bereit erklärt. Wie Ganzke im Gespräch mit unserer Redaktion sagte, soll auch der Hammer SPD-Landtagsabgeordnete Marc Herter im neuen Vorstand mitarbeiten.


Die Geschäftsführung des Fusionsbezirkes wird voraussichtlich der bisherige Unnaer Geschäftsführer Rainer Goepfert übernehmen. Goepfert hatte 2016 die Geschäftsführung des Awo-Unterbezirks Unna übernommen. Der 59-jährige Diplom-Sozialpädagoge und Diplom-Pädagoge war zuvor in verschiedenen Leitungsfunktionen beim Unterbezirk Dortmund beschäftigt. Der bisherige Geschäftsführer des Bezirks Hamm-Warendorf, Ralf Topp, wird zum Jahresende in den Ruhestand gehen.

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